24.09.2014 - Bodigsche

Die Kleiderkammer des Stadtteilbüros Neuperlach hat Anfang September seine Türen geöffnet. 

Es ist zwar nur 18,5 Quadratmeter groß, beherbergt aber eine Menge Schätze: das Bodigsche. Die Kleiderkammer des Stadtteilbüros Neuperlach hat Anfang September ihre Türen geöffnet. Fünf Ehrenamtliche haben in den letzten Monaten den Raum im Keller des Stadtteilbüros geweißelt, ihn liebevoll eingerichtet und Kleider gesammelt. Das Ergebnis: eine richtige, kleine Boutique mit Umkleide, großem Spiegel – und Beratung.
Kleidung für Männer, Frauen und Kinder gibt es im Bodigsche. „Unsere Ehrenamtlichen haben wirklich schöne Stücke aus den Kleiderspenden herausgesucht“, sagt Christine Maier, Leiterin des Stadtteilbüros. Und: Wenn sich jemand in ein Teil verlieben sollte, das nicht ganz passt, lässt sich das schnell ändern: Im Stadtteilbüro steht dafür eine Nähmaschine bereit, außerdem bietet der Nähkurs seine Hilfe beim Ändern an. 
In Bodigsche können alle einkaufen, die in oder an der Grenze zu Neuperlach wohnen und wenig Geld haben. Bei ihrem ersten Besuch in der Bodigsche müssen Sie einen Nachweis vorlegen: zum Beispiel den München-Pass oder einen Bescheid zur Grundsicherung. Die Kleidung gibt es dann umsonst oder gegen eine geringe Verwaltungsgebühr.
Der Andrang bei der Eröffnung sei groß gewesen, berichtet Christine Maier. „Denn in Neuperlach mit immerhin 10.000 Einwohnern gibt es nicht viele Kleiderkammern.“ Zweimal im Monat – jeweils am ersten und am dritten Dienstag – öffnet das Bodigsche von 14 bis 17 Uhr seine Türen, der nächste Termin ist am 7. Oktober.
 
Isabel Hartmann

Stadtteilbüro Neuperlach eröffnet seine Kleiderkammer.


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