15.01.2014 - Gedenkgottesdienst zum neunten Todestag des Münchner Modeschöpfers

Am 14. Januar 2005 starb Rudolph Moshammer auf tragische Weise – doch sein Engagement für obdachlose Menschen in München lebt weiter. Mit einem Gedenkgottesdienst haben Vertreter des von ihm gegründeten Vereins „Licht für Obdachlose“ und Obdachloseneinrichtungen, unter anderem die Teestube „komm“ des Evangelischen Hilfswerks, Moshammers Todestag begangen.

Als schrille Persönlichkeit sei Rudolph Moshammer vielen bekannt gewesen, sagte Abt Johannes Eckert von der Benediktinerabtei St. Bonifaz in seiner Predigt. Er habe aber auch Obdachlosen Lebenserwartung gegeben: „Menschen, die sonst nichts haben, haben wieder Perspektiven bekommen.“ Mit dem von ihm gegründeten Verein „Licht für Obdachlose“ wirke Moshammer auch nach seinem Tod für Obdachlose weiter.

„Rudolph Moshammer war jemand, der wusste, was er seinen Mitmenschen schuldig ist“, erinnerte sich Rechtsanwalt Florian Besold, Vorsitzender des Vereins „Licht für Obdachlose“. „Ich bin froh, dass wir sein Erbe fortsetzen können.“ Anlässlich der Gedenkveranstaltung überreichte Besold einen Scheck über 15.000 Euro für drei BISS-Patenschaften an Karin Lohr, die neue Geschäftsführerin von BISS.

Der Teestube „komm“ sicherte Besold jederzeitige Unterstützung zu. Bereits im September hatte der Verein die Obdachloseneinrichtung mit 3.300 Euro für eine neue Küche in einer ihrer Betreuten Wohngemeinschaften unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir schon seit so vielen Jahren auf die unkomplizierte Hilfe durch Rudolph Moshammer und den Verein ‚Licht für Obdachlose’ bauen können“, sagte Franz Herzog, Leiter der Teestube „komm“. „Damit können wir langfristige Perspektiven für unsere Klienten schaffen.“

Isabel Hartmann

 

Moshammer-Verein unterstützt Münchner Obdachlosenhilfe.


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