12.01.2015 - Moshammer-Verein unterstützt Münchner Obdachlosenhilfe

Der Todestag von Rudolph Moshammer jährt sich am 14. Januar zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass lädt der Verein „Licht für Obdachlose“, den der Münchner Modeschöpfer schon zu Lebzeiten gegründet hatte, zu einer Kranzniederlegung und einem Gedenkgottesdienst mit anschließendem Weißwurstessen ein. 

 
Die Gedenkfeier findet statt 
am Mittwoch, 14. Januar, um 10.30 Uhr,
in der Benediktiner-Abtei St. Bonifaz, Karlstraße 34.
 
 
Die Kranzniederlegung und die Gedenkfeier sind öffentlich, dazu ist die Münchner Bevölkerung eingeladen, das anschließende Weißwurstessen ist für die Obdachlosen und die Helfer der beteiligten Organisationen bestimmt.
 
Anlässlich des Todestages spendet der Verein „Licht für Obdachlose“ insgesamt 23.000 Euro an die Straßenzeitung BISS, das Haneberghaus der Benediktinerabtei St. Bonifaz sowie an den Obdachlosentreffpunkt  Teestube „komm“ des Evangelischen Hilfswerks München. Im Anschluss an den Gottesdienst (ca. 11.25 Uhr) überreichen Vertreter des Vereins die Spendenschecks. Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie im Programm im Anhang.
 
„Rudolph Moshammer hat bis zu seinem Tod durch erstaunlichen persönlichen Einsatz für Obdachlosenorganisationen wichtigste und nachhaltigste Hilfsbeiträge geleistet, die bis zum heutigen Tag bei vielen Obdachlosen und den Verantwortlichen von Obdachloseneinrichtungen unvergessen sind“, sagt Florian Besold, Vorsitzender des Vereins „Licht für Obdachlose“. 
 
Schon zu Lebzeiten hat Moshammer auch die Teestube „komm“ und ihre Besucher unterstützt. Er ist regelmäßig zu den Sommer- und Weihnachtsfeiern der Teestube gekommen und hat dort stundenlang mit Mitarbeitern und Besuchern zusammengesessen. 
 
Seit 2001 haben der Modezar und sein Verein „Licht für Obdachlose“ rund 50.000 Euro für die Teestube „komm“ gespendet: Den Tresen – über dem ein Bild von Moshammer und seinem Hund Daisy hängt – hat der Modemacher finanziert. Dort steht auch die Kaffeemaschine, die er der Teestube gespendet hat. Zudem hat der Verein die Einrichtung unter anderem mit Geld für eine neue Küche in einer ihrer Betreuten Wohngemeinschaften unterstützt. Seit ein paar Jahren sind die Streetworker der Teestube „komm“ mit 12 Trekking-Rädern und einem Transporter – ebenfalls Spenden des Vereins – zu ihren Klienten unterwegs.
 
Die Spende über 3.000 Euro anlässlich des zehnten Todestages fließt in die Sanierung der Räume der Teestube „komm“. „Auch nach zehn Jahren ist der Mensch Rudolph Moshammer und sein Tun für Obdachlose in München unvergessen“, sagt Gordon Bürk, Geschäftsführer des Evangelischen Hilfswerks München. Dass dies so bleibt, dafür setzt sich der von ihm gegründete Verein ‚Licht für Obdachlose‘ mit großer Hingabe ein.“ 
 
Isabel Hartmann

 

Gedenkgottesdienst zum zehnten Todestag des Münchner Modeschöpfers.


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